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Einwurzelungen

Einwurzelungen

Einwurzelungen in Ver- und Entsorgungssysteme –
finden, entfernen, sanieren

Bäume sind Teil einer modernen Stadtgestaltung, aber Bäume schlagen Wurzeln und machen keinen Halt vor Rohrleitungen zur Ver- und Entsorgung. Diese Problematik ist weit verbreitet und vielen kommunalen Ver- und Entsorgungsunternehmen bekannt. Jährlich müssen deutschlandweit mehrere Million Euro bereitgestellt werden, um Schäden aufgrund dieser Koexistenz von urbanem Baum und kommunaler Ver- und Entsorgung zu beseitigen.

Die Wurzel findet ihren Weg

Die „Haupteinstiegsstelle“ der Wurzel sind die Muffenverbindungen der Rohrsysteme. Dafür müssen keine schadhaften Verbindungsstellen oder Undichtigkeiten vorhanden sein. Denn kleinste Wurzelstränge bahnen sich den Weg durch die Gummidichtung oder Teerstrickmuffen und ebnen sich den Einstieg in das System.

Die Wurzeln breiten sich in dem System aus. Als Folge von Wurzeleinwuchs in Abwasserleitungen können Wurzelpolster (Abflusshindernisse), Undichtigkeiten, Brüche und Beschädigungen der Leitung auftreten.

Leistungen im Rahmen der Wurzel- und Schadenanalyse bei Einwurzelungen in Kanalanlagen und Abwassersysteme:

  • Gerichtsfeste Wurzelmassebestimmung zwecks Verursacherbaumzuordnung durch mikroskopische und mikrobiologische Diagnosetechnik.
  • Erörterung der Einwurzelsituation bezüglich § 1004 BGB, „Kostenregelung bei Fremdverschulden“.
  • Sanierungskonzepte und langfristige Sicherstellung der Schadstellen.
  • Ermittlung und Beurteilung von Schadensursache durch botanischen Krafteintrag.
  • Analyse der Zusammenhänge „Verursacherbaum“ und „Verursacherwurzel“ als Grundlage regressspezifischer Verhandlungen.
  • Ermittlung der Einwirkzeit und Einwirkstärke auf Grundlage der Wurzelmasse und den Leitungsbeschädigungen.
  • Gutachtenerstellungen u.a. für rechtliche Streitfälle und Haftungsfragen.
  • Schutz- und Präventivmaßnahmen im Entsorgungsbereich.

Verursacheranalyse im Schadensfall

Das gesamte Feld der Wurzeluntersuchungen fällt in den botanischen Bereich der Verursacherdiagnose und Schadensanalyse. Hierbei werden technische und mikrobiologische Untersuchungsmethoden angewandt. Die Verursacherdiagnose ist eine elementare Voruntersuchung zur Definition und Klärung der Schuldfrage und der damit verbundenen Kostenregulierung.

Diese eindeutige und unzweifelhafte Diagnosemöglichkeit wird u.a. von Gerichten und Rechtsanwälten zur Nachweisführung in der Verschuldenshaftungsfrage eingesetzt.
Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um Einwurzelungen in ein Kanalnetz oder um Zugschlingen oder Druckstempel an druckbetriebenen Leitungsanlagen handelt.

Präventivmaßnahmen sparen Geld und wirken nachhaltig

Sicherlich stellt auch im Bereich der Entsorgungsanlagen die Absprache im Vorfeld neuer Verlegungen und Pflanzungen den besten Präventivschutz dar. Arbeitsgruppen, bestehend aus Mitarbeitern der Planungsbüros, den Entsorgungsunternehmen sowie Mitarbeitern der städtischen Grünflächenämter sollten sich bei Neuplanungen von Anlagen und Baumstandorten auch der Problematik der möglichen Einwurzelungen annehmen. Hier können eine ganze Reihe zukünftiger Gefahrenstandorte im Vorfeld bereinigt bzw. vermieden werden.

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